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Sonntag, 21. November 2010

Geht dett eine leer, muss een neues her!

Lush's Shampoo Bars finde ich einfach genial.
Drauf gestoßen bin ich erstmals letzten Winter in England, weil LUSH dort vergleichsweise günstig ist und mich folglich zum Ausprobieren verleitet hat. Seitdem habe ich kein anderes Shampoo mehr benutzt.
Es fing alles mit dem Ultimate Shine Bar an, den ich nun schon zum 3. Mal nachgekauft habe. Den liebe ich immer noch sehr und werde ihm wohl noch lange treu bleiben.

Da man bei LUSH beim Kauf von zwei Bars eine für die runde Haarseife passende Aludose umsonst erhält, die übrigens für den Transport des Shampoos unentbehrlich ist (wenn man sich nicht mit einem Waschlappen oder einer Gefriertüte abfinden möchte), habe ich beim letzten Mal auch noch das blaue Ding da mitgenommen. Seanik heißt es und sieht aus wie ein aus blauen Zuckerstreuseln gepresster Keks mit grünen Fetzen. Unappetitlich, gell, und die raushängenden Algenfetzen sind jetzt nicht sooo ideal beim Haarewaschen. Sie bleiben zwar nicht in den Haaren hängen, sorgen aber leider dafür, dass der Bar nicht so gut über die nassen Haare gleitet. Die Waschwirkung und die Schaumbildung sind jedoch vergleichbar mit denen des Ultimate Shine Bars.

Ich habe aber den Eindruck, dass ich mit dem Seanik öfters über die Haare fahren muss, um eine dem USB gleiche Effizienz zu erzielen. Das nutzt natürlich mehr ab. Da diese Dinger in Allemagne mit ca. acht Euro pro Stück so sch...teuer sind, fällt die Ergiebigkeit natürlich schon ins Gewicht. Der Seanik löst sich zwar nicht nach fünf Haarwäschen auf, aber mit dem USB fahre ich auf Dauer ein wenig günstiger (er hält bestimmt gute drei bis fünf Monate bei 3-4 Mal Haarewaschen pro Woche).

Übrigens, keiner der beiden Bars pflegt die Haare, das ist aber in meinem Fall auch nicht erwünscht. Wenn ich weiche, glänzende Haare will, muss ich eben mit ner Alverdespülung oder der John Frieda Wunderkur nachhelfen.

Warum bin ich denn dann so zufrieden mit den Bars? Teuer, nicht pflegend, etwas umständlich in der Handhabung? Watt soll datt eijentlich?

Ganz einfach: Die Shampookekse holen alles raus, was nicht auf die Kopfhaut oder die Haare gehört: Haarspray (womit ich nicht geize), Staub und Fett. Aber sie trocknen nicht aus! Und das liebe ich an ihnen. Kein Superglattglanzschnickischnacki, sondern gute Hausmannskost für den Schopf. In der Aludose sind sie zudem super leicht zu transportieren (man muss sie vor dem Einpacken aber abtrocknen, nur nicht mit Küchenkrepp, das bleibt dran kleben). Ich bewahre meine Bars immer neben der Dusche auf einem Frotteewaschlappen auf, da können sie stets schön trocknen und sind allzeit bereit.

1 Kommentar:

  1. Den Seanik habe ich auch, ich benutze ihn etwa einmal die Woche (öfter gehts nicht, sonst moppert meine Kopfhaut) und bin superzufrieden! :)

    VG
    Düppi

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